
Dein Körper hat nie darauf gewartet, dass jemand anderes sich so gut fühlt.
Es gibt einen Grund, warum du dich nach einem Orgasmus ruhiger fühlst. Sanfter. Als ob der Lärm in deinem Kopf endlich aufhört.
Das ist kein Gefühl. Das ist Chemie.
Die Wissenschaft
Ein Orgasmus löst die Ausschüttung von Oxytocin aus – dem gleichen Hormon, das deinen Körper durchflutet, wenn du dich jemandem wirklich nahe fühlst. Er senkt auch den Cortisolspiegel, dein Stresshormon, manchmal noch Stunden danach. Und dann ist da noch Dopamin: die stille Befriedigung, etwas zu wollen, es zu bekommen und sich vollständig zu fühlen.
Uns wurde gelehrt, dass diese Gefühle von jemandem kommen. Einem Partner. Einer Beziehung. Der richtigen Person zur richtigen Zeit.
Aber deinem Körper ist es eigentlich egal, woher das Signal kommt. Er reagiert einfach.
Hier geht es nicht darum, Intimität zu ersetzen. Es geht darum zu verstehen, dass dein Wohlbefinden niemals ausgelagert werden sollte.
Frauen, die das wissen, treten anders auf. Nicht weil sie die Verbindung aufgegeben haben – sondern weil sie aufgehört haben, ihr eigenes Wohlbefinden von der Anwesenheit eines anderen abhängig zu machen.
Dein Körper weiß bereits, wie er sich gut fühlen kann.
Manchmal braucht er nur die richtige Art von Aufmerksamkeit.


